Hautkrebs - Tumor mit wachsender Anzahl Betroffener

Wie die meisten Krebsarten kann auch Hautkrebs bei rechtzeitiger Entdeckung behandelt und therapiert werden. Deshalb werden Vorsorgeuntersuchungen angeraten, die teilweise von den Krankenkassen übernommen werden.

Mehr als 100.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland, mehr als 3.000 sterben daran. Hautkrebs ist schon lange kein seltenes Phänomen mehr. Seit das Klima sich immer schneller verändert, steigt auch die Anzahl der Betroffenen. Schuld ist die Strahlung der Sonne, genauer die UV-Strahlen. Sie verursachen die Krebsbildung auf der Haut. Doch nicht jeder ist gleich gefährdet. In Regionen, zum Beispiel in Australien, in denen die Ozonschicht besonders dünn ist, also weniger UV-Strahlen abfangen kann, ist der Anteil der Betroffenen deutlich höher als in Gebieten mit dickerer Ozonschicht. Inzwischen hält Hautkrebs aber auch in den gemäßigten Breiten Europas und Nordamerikas zunehmend Einzug. Besonders betroffen sind Personen mit blasser Haut, die im Sommer schnell einen Sonnenbrand bekommen. Ihre Haut ist empfindlicher und reagiert deshalb verstärkt auf die karzinogene Wirkung auftreffender UV-Strahlen.

Karzinogene können Ursache für die Mutation einer Zelle sein. Ist eine Zelle zu einer Krebszelle mutiert, hat sie ihre ursprüngliche Funktion verloren und beginnt sich ungehemmt zu teilen. Somit bilden sich immer mehr Zellen, die keine spezifische Funktion ausüben. Je weiter der Krebs fortgeschritten ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Organe, wie zum Beispiel Leber oder Haut, ihre Funktion im Organismus nicht mehr erfüllen können, was tödlich enden kann.

Es gibt zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen, die man wahrnehmen kann, und die sogar alle zwei Jahre von Krankenkassen finanziert werden. Anders als bei anderen Krebsarten kann der Krebs aber auch durch den Laien erkannt werden, da er sich an der Haut bildet. Wichtig dafür ist das ABCD-Prinzip. Etwaige Tumore - das können Muttermale, Leberflecken oder andere Auffälligkeiten der Haut sein - werden auf Asymmetrie, Begrenzung, also auf die Oberfläche und die Ränder, auf die Farbe und den Durchmesser hin überprüft. Bei Auffälligkeiten sollte sofort ein Hautarzt aufgesucht werden.

Hautkrebs wird chirurgisch entfernt und wird manchmal mit Impfungen gegen den Tumor therapiert. Aber nicht alle Arten des Hautkrebses, gerade in fortgeschrittenen Stadien, sind behandelbar.