01. Jun 2010
Dank neuester Technologien im Medizinbereich ist es heutzutage möglich, frühzeitig Brustkrebserkrankungen festzustellen. In der Regel ist aber eine Bestrahlung bei Brustkrebs absolut nötig, um den Krebs zu bekämpfen.
Zu den häufigsten Krebserkrankungen einer Frau gehört der Brustkrebs. Trotz einer regelmäßigen Untersuchung beim Frauenarzt kann er jederzeit plötzlich auftreten. Aber je eher er erkannt wird, umso eher kann er auch bekämpft werden, bevor sich gefährliche Metastasen auf den gesamten Körper ausbreiten können. Ein adäquates Mittel zur Bekämpfung ist die Bestrahlung bei Brustkrebs.
Durch hoch dosierte Strahlen wird das Erbmaterial der bestrahlten Zellen abgetötet. Allerdings werden bei der Bestrahlung auch die gesunden Zellen absterben. Im Gegensatz zu den Krebszellen sind diese jedoch in der Lage, sich wieder selber neu aufzubauen. Eine Strahlentherapie ohne weitere zusätzliche Behandlungen wird nur bei sehr wenigen Frauen durchgeführt. Neben der medikamentösen Behandlung und der Operation ist die Bestrahlung bei Brustkrebs eine der wichtigsten Behandlungen.
Häufig wird der Frauenarzt nach der Erkennung zuerst zu einer brusterhaltenden Operation raten. Hierbei werden die Krebstumore weiträumig entfernt. Mit einer anschließenden Bestrahlung bei Brustkrebs werden noch möglicherweise vorhandene Krebszellen abgetötet. Dies ist die Standardtherapie, um das Risiko auszuschalten, dass der Krebs wieder auftreten kann, auch wenn eine absolut endgültige Sicherheit erst nach einigen Jahren gegeben ist. Allerdings ist die Chance, dann wieder komplett gesund zu sein, bei der Anwendung der Bestrahlung wesentlich höher als ohne Bestrahlung.
Aber selbst dann, wenn die Brust entfernt werden musste, ist eine Strahlentherapie angedacht, um mögliche weitere Krebsherde einzudämmen und abzutöten. Eine Bestrahlung bei Brustkrebs wird ebenfalls dann empfohlen, wenn der Krebstumor zu groß ist. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Brust eigentlich entfernt werden müsste. Durch die Bestrahlung besteht die Möglichkeit, den Tumor so zu verkleinern, dass die Brust erhalten werden kann. Die Nebenwirkungen so einer Behandlung haben sich in den letzten Jahren stark verringert, da die Strahlen sehr viel genauer eingesetzt werden können. Die noch vorhandenen Nebenwirkungen sind allgemein als gering und ungefährlich anzusehen.