Ein stenosierender Tumor und seine Behandlung

Der stenosierende Tumor verhindert den Weitertransport lebenswichtiger Flüssigkeiten oder das Durchdringen der Luft in die Lungen. Meist wird er mit einer Operation und einer nachfolgenden Chemotherapie behandelt.

Ein Tumor wird als stenosierend bezeichnet, wenn er einengend wirkt, also eine Stenose hervorruft. Das ist eine Verengung, die zu weiteren Problemen führen kann, je nachdem, wo der Tumor sitzt. Man weiß nicht genau, welche Ursachen solch ein schnelles Wuchern von Tumoren hat. Diese Art von Tumor muss sehr schnell entfernt werden, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Allerdings ist dieses Stadium auch oft ein Zeichen dafür, dass der Tumor sich nicht nur regional ausgebreitet hat, sondern sogar schon in den Körper gestreut haben kann. Deshalb muss man meist auch die umliegenden Lymphknoten entfernen, um dann herauszufinden, ob es Metastasen gibt oder nicht.

Nach so einer Operation wird dann meist noch eine Chemotherapie unternommen. Dabei werden extrem starke Zellengifte in die Vene gespritzt oder mittels Tabletten oral aufgenommen, die vorrangig die Tumorzellen zerstören. Diese Form von Behandlung ist sehr aggressiv und besonders unangenehm für den Patienten. Dabei kommt es regelmäßig zu starkem Unwohlsein bis Erbrechen. Der Patient fühlt sich sehr schlapp und durch die psychologische Belastung bei solch einer Erkrankung kann es sogar zu Depressionen kommen. Deshalb sollte der Betroffene auch stets von einem Psychotherapeuten betreut werden. Das wirkt sich auch positiv auf den Heilungsprozess aus.

Wenn solche Tumore in der Luftröhre auftreten, dann kann es sehr schnell zu einer Atemnot kommen. Im gastralen Bereich kommt es zu einem Verschluss des jeweiligen Abschnittes, was zu einer Unfähigkeit zur Nahrungsaufnahme führt. Diese Tumore können auch in den Blutgefäßen auftreten und dabei zu einer schleichenden Embolie führen, die dann Herz oder Hirn betreffen können. Das alles zeigt, dass so ein Tumor nicht nur regionale Symptome hervorruft, sondern auch Krankheitszeichen, die nicht direkt auf den Tumor zeigen. Die Differenzialdiagnose kann also bei diesen Krebsarten sehr umfangreich und kompliziert sein. Je nach Krebsart sind Tumore sehr gut oder gar nicht therapierbar und führen dann zu einer entsprechenden Prognose. Man sollte also sehr empfindsam auf jegliche Veränderungen reagieren.