Ein phylloider Tumor - Alarmsignal für Frauen

Der phylloide Tumor tritt an der weiblichen Brust auf und ist in den meisten Fällen gutartig und in fast allen Fällen dauerhaft behandelbar. Man muss nur rechtzeitig auf das Alarmsignal hören.

Der phylloide Tumor ist ein Tumor an der weiblichen Brust. Er ist sehr selten und in den meisten Fällen gutartig. Der Tumor grenzt sich scharf vom umliegendem Gewebe ab und ist deshalb sehr gut tastbar. Bei der regelmäßigen Selbstdiagnose kann er schnell entdeckt werden. Die Oberfläche ist blumenkohlartig und deshalb auch vom gesundem Gewebe zu unterscheiden. Er ist eine finger- oder keulenartige Wucherung und kann sehr effektiv entfernt werden. Dazu muss man keine langwierige Vollnarkose in Kauf nehmen, denn meistens reicht eine kurzzeitige Betäubung. Der Tumor wird dann ausgeschält und in die Pathologie geschickt, um die Genese des Tumors zu bestimmen.

Bei gutartigen Geschwüren reicht die Operation vollkommen aus. Bei bösartigen oder grenzwertigen Tumoren muss auch gesundes Gewebe entfernt werden, manchmal sogar die ganze Brust. Wenn man geschwollene Lymphknoten feststellt, müssen auch diese entfernt werden, da es sonst zu einer Streuung kommen kann. In den letzteren Fällen erfolgt nach der Operation eine Bestrahlung, um die restlichen Tumorzellen zu vernichten. Diese Form der Behandlung ist sehr unangenehm für die Betroffenen, da sie große Schmerzen verursachen kann. Das betroffene Gebiet wird förmlich verbrannt und außerdem wehrt sich der Körper mit einem sogenannten "Strahlungskater". Dagegen kann man Rotwein einsetzen. Das ist ein altes bewährtes Hausmittel gegen Unwohlsein bei Bestrahlungen.

Der phylloide Tumor ist aber sehr selten, ungefähr 1 % aller Brusterkrankungen fallen darunter. Doch auch dann sind sie in den meisten Fällen gutartig. Aber sogar bösartigen Geschwülste können dauerhaft entfernt werden, wenn sich die betroffene Frau der unangenehmen Prozedur unterzieht. Deshalb muss man also nicht gleich in Panik ausbrechen, wenn man eine Geschwulst an seiner Brust entdeckt. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung ist ein sicheres Verfahren, um jede noch so kleine Veränderung am Gewebe der eigenen Brust zu entdecken. Dies kann viele Schmerzen und Unannehmlichkeiten verhindern. Eine rechtzeitige Erkennung führt zu einer effektiven Therapie von Tumoren an der Brust.