Ausgewogene Ernährung bei Tumorerkrankungen ist wichtig

Es gibt keinen speziellen Ernährungsleitfaden für Menschen, die an einem Tumor erkrankt sind. Allerdings ist es gerade bei Krebserkrankungen wichtig, dass die Ernährung ausgewogen und vitaminreich ist.

Bei Patienten mit Tumorerkrankungen kann es unter Umständen zu einem rapiden Gewichtsverlust und Mangelerscheinungen kommen. Jedoch ist es gerade jetzt sehr wichtig, dass der Körper mit allen notwendigen Vitaminen und Ballaststoffen versorgt wird. Er schafft es so viel besser, den hohen Energieverbrauch auszugleichen, den die Krankheit oftmals einfordert. Auch das Immunsystem soll bei der Heilung und Vorbeugung von Krebs eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Deshalb ist es ratsam, auf ausreichend Vitamine in Form von frischem Obst und Gemüse zu achten. Wenn der Patient viel Gewicht verloren hat, sollte die Ernährung möglichst reich an Ballaststoffen sein, um eine Stärkung des Organismus zu bewirken. Spaziergänge an der frischen Luft sollten möglichst regelmäßig praktiziert werden, damit der Appetit angeregt und der Körper zusätzlich mit Sauerstoff versorgt wird. Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sind empfehlenswert, damit eine regelmäßige Vitaminzufuhr gewährleistet ist. Der Körper wird außerdem nicht unnötig belastet und kann die Snacks mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand verarbeiten, als eine große und deftige Hauptmahlzeit.

Im Rahmen einiger Therapieformen können schmerzhafte Entzündungen im Mund- und Kieferbereich auftreten, so dass die Nahrungsaufnahme erschwert oder sogar unmöglich wird. In diesen Fällen empfiehlt sich Flüssignahrung, die alle notwendigen Nährstoffe enthält. Diese kann entweder intravenös oder über eine Magensonde zugeführt werden.

Sicherlich ist eine ausgewogene Ernährung in dieser Krankheitsphase sehr wichtig, dennoch sollte die Freude am Essen nicht verloren gehen. Tumorpatienten sollten deshalb hin und wieder ihre Lieblingsspeisen genießen, denn auch Zufriedenheit kann den Heilungsprozess fördern.